RÜCKBLICK 2017: DIE KLÄRANLAGE ZIEHT BILANZ

Mehr als 120 Tonnen an Schmutzstoffen blieben der Donau pro Tag erspart!

Blick auf ein Belebungsbecken in der ebswien hauptkläranlage. © SIEMENS AG

Mehr als 193 Milliarden Liter Abwasser flossen im Jahr 2017 über das Wiener Kanalnetz zur Behandlung in die ebswien hauptkläranlage, im Schnitt also mehr als 6.000 Liter pro Sekunde. Die Reinigungswerte übertrafen – trotz der Herausforderungen, die die Großbaustelle für das Projekt E_OS mit sich brachte – die gesetzlichen Vorgaben. Die Messergebnisse im Kläranlagenablauf lagen wieder deutlich unter den erlaubten Grenzwerten.

An Feststoffen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ebswien in der mechanischen Reinigungsstufe 828 Tonnen im Schotterfang, 6.633 Tonnen in der Rechenanlage und 904 Tonnen im Sandfang aus dem Wiener Abwasser herausgeholt. Täglich sind das knapp 23 Tonnen. Bemerkenswert ist vor allem der weitere Anstieg der Menge an Rechengut. Im Jahr 2015 waren es noch 5.065 Jahrestonnen, im Jahr 2016 stieg die Menge schon auf 6.071 Tonnen. Diese Entwicklung ist auf die Erneuerung der nun zweistufigen Rechenanlage, die seit dem Frühjahr des Vorjahrs im Vollbetrieb läuft, zurückzuführen.

In den beiden biologischen Reinigungsstufen wurden im Vorjahr rund 33.700 Tonnen Kohlenstoff, 8.900 Tonnen Stickstoff und 1.400 Tonnen Phosphor aus dem Abwasser der Wienerinnen und Wiener entfernt. Das sind Tag für Tag mehr als 120 Tonnen an Schmutzstoffen, die der Donau erspart blieben!

Erfreulich ist auch die Entwicklung bei der für die Abwasserreinigung eingesetzten Energie: Der Stromverbrauch konnte im Vergleich zum Jahr 2016 um fünf Prozent reduziert werden.
 

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