Schotterfang

Das Abwasser aus den Wiener Haushalten, aus Gewerbe und Industrie und das Regenwasser fließt über das Kanalnetz zur Hauptkläranlage. Bei Trockenwetter beträgt die Zuflussmenge bis zu 680.000 m³, bei starkem Regen bis zu 1.550.000 m³ täglich. Der Schotterfang ist die erste Station der mechanischen Abwasserreinigung.  Eine Vertiefung in der Kanalsohle bewirkt, dass grobe Feststoffe wie Schotter und Streugut absinken und nicht mehr weitertransportiert werden. Das ist enorm wichtig, denn so können nachfolgende Anlagenteile – wie Schneckenpumpen und Rechenanlage – vor Beschädigungen geschützt werden. Einmal pro Woche wird ein Gerinne abgesperrt, leergepumpt und mit einem Greifer das Schotterfangmaterial ausgebaggert. Danach wird es in Container verladen und der Wien Energie zur Entsorgung übergeben.

Technische Details

  • Zwei Gerinne
  • Länge 12 m
  • Breite pro Gerinne 5 m
  • Sohlvertiefung 1,5 m
  • Pro Woche werden im Schotterfang rund 10 bis 15 Tonnen Feststoffe aus dem Abwasser entfernt.

Nächster Schritt:
>>> Schneckenpumpwerk

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